Students and one of the lecturers in front of a whiteboard

Finanzierung

Es gibt viele Möglichkeiten, einen Auslandsaufenthalt zu finanzieren. Eine Übersicht finden Sie hier. Bitte beachten Sie die Unterscheidung in Fördermöglichkeiten über den Hochschulservice Internationales (HSIN) und in Externe Fördermöglichkeiten.

Fördermöglichkeiten über HSIN für Auslandsaufenthalte EU

Das Bildungsprogramm Erasmus+ der Europäischen Union integriert die Bereiche Hochschulbildung, Berufsbildung, Erwachsenenbildung, Schulbildung, Jugend und Sport. Im Bereich der Hochschulbildung in Deutschland nimmt die NA DAAD im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Aufgaben einer Nationalen Agentur für Erasmus+ wahr.

Das Erasmus+ Programm bietet eine hervorragende Chance, durch Studien- und Praktikumsaufenthalte innerhalb der EU spannende und wertvolle Auslandserfahrungen zu sammeln. Dabei profitieren Sie von den Vorteilen des Programms:
- Finanzielle Unterstützung
- Studiengebührenbefreiung an der Gasthochschule
- Administrative Unterstützung durch die Heimat- und Gasthochschule/Unternehmen
- Anerkennung der Studienleistungen geregelt durch Lernvereinbarungen
- Kostenlose Fremdsprachenförderdung (OLS)
- Sondermittel für Studierende mit Behinderung oder für Studierende mit Kind

Detaillierte Informationen zum Erasmus+ Programm sowie zu Bewerbung, Ablauf und den jeweils zuständigen HSIN-Ansprechpersonen finden Sie auf den Seiten Studium EU bzw. Praktikum EU oder Erasmus+.

Für Auslandsaufenthalte und Auslandspraktika innerhalb der EU vergibt die Walter-Ell-Stiftung Stipendien und Fahrtkostenzuschüsse an FHWS-Studierende der Studiengänge Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen. Voraussetzung ist die bestandene Vorprüfung.

Finanzielle Zuwendungen aus der Stiftung werden nach den folgenden Kriterien insbesondere an Studierende sowie an Schülerinnen und Schüler aus der Stadt Schweinfurt und den Landkreisen Schweinfurt und Kitzingen vergeben:
• finanzielle Bedürftigkeit
• Leistungsfähigkeit

Zuwendungen aus der Stiftung sind vor Antritt des Auslandsaufenthaltes zu beantragen. Bewerbungsschluss in jedem Jahr ist der 15. Januar (für das folgende Sommersemester) und der 15. Juli (für das folgende Wintersemester).

Zum Antragsformular gelangen Sie über https://www.fhws.de/hochschule/unterstuetzer/stiftungen/walter-ell-stiftung/.

Ansprechperson: Thorsten Ziegler (thorsten.ziegler[at]fhws.de)

Fördermöglichkeiten über HSIN für Auslandsaufenthalte NON-EU

Studiensemester an einer außereuropäischen FHWS-Partnerhochschule können aus Erasmus+ Mitteln (SMS) aktuell in den Ländern Jordanien, Russland und der Ukraine gefördert werden. Ebenso ist die Förderung von Praktika in diesen Partnerländern möglich.

Detaillierte Informationen zum Erasmus+ Programm sowie zu Bewerbung, Ablauf und den jeweils zuständigen HSIN-Ansprechpersonen finden Sie auf den Seiten Studium Non-EU bzw. Praktikum Non-EU.

Im Rahmen des DAAD-Programms PROMOS aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vergibt die FHWS Teilstipendien für Studienaufenthalte und Praktika im außereuropäischen Ausland und Auslandsaufenthalte für Sprachkurse.

Kombinationsmöglichkeiten von PROMOS mit anderen Stipendien
• Stipendien aus privaten Mitteln können uneingeschränkt neben PROMOS-Stipendien bezogen werden.
• Das Deutschlandstipendium und die PROMOS-Förderungen können uneingeschränkt gleichzeitig bezogen werden.
• DAAD-Individualstipendien und PROMOS-Stipendien dürfen nicht gleichzeitig in Anspruch genommen werden.
• Doppelförderungen aus deutschen öffentlichen Mitteln sind nicht zuwendungsfähig. Werden durch deutsche öffentliche Mittel Auslandsaufenthalte gefördert, ist maßgeblich, welcher Zweck verfolgt wird. Das bedeutet, dass eine Förderung mittels PROMOS nicht möglich ist, wenn bereits mit deutschen öffentlichen Mitteln derselbe Zweck verfolgt wird.
• PROMOS-Stipendiaten sind dazu verpflichtet, die PROMOS-Förderung bei anderen Stipendiengebern und - falls sie BAföG erhalten - der zuständigen Stelle für Auslands-BAföG mitzuteilen.

Detaillierte Informationen zu PROMOS, zur Höhe der einzelnen Fördersätze sowie zu Bewerbung und Ablauf finden Sie auf den Seiten Studium Non-EU bzw. Praktikum Non-EU.

Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst vergibt die FHWS Beihilfen für deutsche Studierende, die im Rahmen ihres Studiums einen außereuropäischen Auslandsaufenthalt planen.

Die Bewerbung um eine finanzielle Unterstützung erfolgt über den Hochschulservice Internationales der FHWS.

Detaillierte Informationen zum Förderprogramm sowie zu Bewerbung und Ablauf finden Sie auf den Seiten Studium Non-EU bzw. Praktikum Non-EU.

Die Dr. Georg Schäfer-Jugendstiftung fördert Auslandsaufenthalte, insbesondere Auslandspraktika an außereuropäischen Hochschulen und Institutionen.

Antragsberechtigt sind FHWS-Studierende der Studiengänge Elektrotechnik, Ingenieurinformatik, Logistik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen. Gefördert werden vorrangig Studierende aus der Stadt Schweinfurt sowie den Landkreisen Schweinfurt, Haßfurt, Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen. Die Antragsteller dürfen im Zeitraum des Auslandsaufenthaltes nicht älter als 26 Jahre sein.

Voraussetzung für eine Förderung sind besondere Studienleistungen und finanzielle Bedürftigkeit.

Der Antrag auf Zuwendung ist jeweils vor Antritt der Reise zu stellen. Bewerbungsschluss in jedem Jahr ist der 31. Dezember (für das folgende Sommersemester) und der 30. Juni (für das folgende Wintersemester).

Das Antragsformular erhalten Sie über den Hochschulservice Internationales der FHWS, Herrn Thorsten Ziegler (thorsten.ziegler[at]fhws.de).

Im Rahmen des Förderprogramms HAW.International fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ein zweijähriges Projekt an der Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik in Kooperation mit dem Hochschulservice Internationales (HSIN) der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt zur Intensivierung der Praxiskontakte sowohl bei Studierenden als auch bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die Zielregion für dieses Projekt ist Sheffield in Großbritannien, da wir dort mit der Sheffield Hallam University eine Partnerhochschule besitzen, mit der wir bereits seit vielen Jahren in einigen Aspekten der Internationalisierung sehr erfolgreich zusammenarbeiten. Es besteht die Erwartung, dass die Studierenden im Anschluss an ihre Praxisphase ein Auslandsemester an der Sheffield Hallam University absolvieren.

Weitere Informationen zu dem Projekt und den Praktikumsmöglichkeiten finden Sie auf der Webseite des Projekts.

Externe Fördermöglichkeiten

Grundsätzlich ist es immer empfehlenswert, einen Antrag auf Auslands-BAföG zu stellen. Viele Studierende erhalten diese Förderung, obwohl sie auf Grund des elterlichen Einkommens keinen Anspruch auf Inlands-BAföG haben. Achten Sie aber darauf, dass Sie Ihren Antrag spätestens sechs Monate vor Beginn Ihres geplanten Auslandsaufenthaltes im zuständigen BAföG-Amt einreichen. Voraussetzungen für eine Förderung sind unter anderem ausreichende Sprachkenntnisse und eine Aufenthaltsdauer von mindestens einem Semester, auch wenn Sie ein Praktikum absolvieren. 

Ein Bildungskredit der Bundesregierung ist eine weitere Finanzierungsmöglichkeit für einen Auslandsaufenthalt. Dabei handelt es sich um einen zinsgünstigen Kredit mit einer monatlichen Auszahlung von etwa 300 Euro für maximal 24 Monate. Das Einkommen der Eltern sowie das eigene Vermögen spielen dabei keine Rolle. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie bei den BAföG-Ämtern, bei den Studentenwerken und Banken. 

Das Angebot an Stipendien ist in Deutschland riesig – daher aber auch unübersichtlich. Einen guten Einstieg in dieses Thema liefert Ihnen beispielsweise der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) mit seiner Stipendiendatenbank. Wenn Sie sich Zeit für die Suche nehmen, finden Sie bestimmt einen Stipendiengeber, der zu Ihnen passt – und dann können Sie sich dort direkt bewerben.

Mit dem Stipendienlotsen bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine interaktive Plattform, um das für Sie geeignete Stipendium anhand Ihrer Wunschkriterien zu finden.

Auf der Website des Fulbright-Programms finden Sie Stipendienprogramme für deutsche Bewerber/innen, die einen Studien-, Lehr- oder Forschungsaufenthalt in den USA planen oder an einem Kurzzeitprogramm teilnehmen möchten.

Ihre Ansprechperson im HSIN: Şenol Arslan (senol.arslan[at]fhws.de)

BayIND

Das BayIND fördert Indienaufenthalte zum Studium, Praktikum sowie auch für das Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit. Antragsberechtigt sind Studierende der staatlichen und kirchlichen Hochschulen in Bayern, die mindestens ihr zweites Bachelor Semester abgeschlossen haben.
Ihre Ansprechperson im HSIN: Nataliya Kudelya (nataliya.kudelya[at]fhws.de)

 

BAYLAT

BAYLAT unterstützt den Austausch zwischen Bayern und Lateinamerika mit mehreren eigenen Förderprogrammen. Die Programmbeschreibungen und Bewerbungsvoraussetzungen finden Sie unter dem entsprechenden Menüpunkt.
Ihre Ansprechperson im HSIN: Juan Pablo Juarez Castro (juanpablo.juarezcastro[at]fhws.de)

 

BayHOST

BAYHOST unterstützt und fördert die Studierendenmobilität (incoming und outgoing) zwischen bayerischen Universitäten und Hochschulen im östlichen Europa.
Ihre Ansprechperson im HSIN: Nataliya Kudelya (nataliya.kudelya[at]fhws.de)

 

BayCHINA

Das BayCHINA vergibt Mobilitätsbeihilfen und Teilstipendien an Studierende und Wissenschaftler bayerischer Hochschulen und Universitäten mit dem Ziel die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bayern und China auszubauen. Die Förderprogramme richten sich an Studierende und Doktoranden, die im Rahmen vom Praktika, Studienaufenthalten und wissenschaftlichen Abschlussarbeiten einen Chinaaufenthalt anstreben.

Ihre Ansprechperson im HSIN: Thomas Schmitt (thomas.schmitt[at]fhws.de)

 

BayFrance

Sie studieren in Bayern und bereiten einen Auslandsaufenthalt oder ein Forschungspraktikum in Frankreich vor? Dann ist BayFrance ihr kompetenter Ansprechpartner.

Ihre Ansprechperson im HSIN: Thomas Schmitt (thomas.schmitt[at]fhws.de)

 

BaCaTeC - High-Tech-Forschung zwischen Bayern und Kalifornien

Das Bayerisch-Kalifornische Hochschulzentrum fördert und intensiviert die Zusammenarbeit zwischen Hochschul- und Forschungseinrichtungen in Bayern und Kalifornien. Dazu gehört die Förderung von Aufbau und Pflege direkter Kontakte zu kompetenten Partnern aus Hochschule und Wirtschaft.