Bild einer Unterrichtssituation

Programmüberblick

Logo des Erasmus+ Programms

Als europäisches Austauschprogramm für grenzüberschreitende Mobilität von Studierenden wurde das Erasmus-Programm 1987 von der Europäischen Union gestartet. Seitdem waren mehr als vier Millionen Studierende mithilfe der Erasmus-Förderung in Europa unterwegs.

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union und ermöglicht heute den Austausch von Studierenden, Schülern, Jugendlichen, Lehrenden sowie Hochschulpersonal und beinhaltet zudem viele weitere Möglichkeiten für grenzüberschreitende Projekte, um gegenseitiges Verständnis in Europa und weltweit zu fördern und unterscheidet dabei drei Leitaktionen:

• Leitaktion 1 – Mobilität von Einzelpersonen

• Leitaktion 2 – Partnerschaften und Kooperationsprojekte

• Leitaktion 3 – Politikunterstützung

An der FHWS sind Ihre Möglichkeiten mit Erasmus+ vielfältig. Seit 2017 besteht die Option, neben der Mobilität mit Programmländern auch Mobilitäten mit Partnerländern (non-EU-Ländern) zu realisieren.

Sie können sich für ein Erasmus+ Studium an einer Partnerhochschule entscheiden oder ein Erasmus+ Praktikum machen. Innerhalb der EU bietet das Erasmus+ Programm auch die Förderung eines Graduiertenpraktikums.

Neben der Studierendenmobilität gibt es auch den Austausch für FHWS-Mitarbeiter*innen mit Erasmus+ Personalmobilität für Fortbildung, Lehre und Training.

Eine Erasmus+ Förderung kann nach erfolgreicher Bewerbung in der Regel immer erfolgen, wenn die Voraussetzungen des Programms eingehalten werden und Gelder vorhanden sind.

Studierende zu Studienzwecken (SMS) und Hochschulmitarbeiter (STA) können nur dann an eine Hochschule entsendet werden und eine Erasmus+ Förderung erhalten, wenn vorher für die Vertragslaufzeit eine Interinstitutionelle Vereinbarung (Inter-Institutional Agreement – IIA) geschlossen wurde. IIA können ein- oder mehrjährig geschlossen werden. Sie müssen für jeden Zeitraum, in dem ein Austausch mit dem jeweiligen Partner stattfindet, lückenlos vorliegen und vor dem Personenaustausch unterschrieben worden sein. Aktualisierungen und Ergänzungen erfolgen durch informellen Schriftverkehr vor der Ausreise von Geförderten. Weitere Informationen sehen Sie unter Partnerhochschulen.

Teilnahmeberechtigt sind immatrikulierte Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, die sich über den Hochschulservice Internationales fristgerecht für einen Erasmus+ Aufenthalt bewerben. Informationen zur Erasmus+ Bewerbung sehen Sie unter Outgoing Austauschstudierende.

Vorteile eines Erasmus+ Auslandsaufenthalts:

• Akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen (SMS)

• Befreiung von Studiengebühren an der Gasthochschule (SMS)

• EU-Praktikumsvertrag zwischen Hochschule, Unternehmen und Studierenden (SMP)

• Akademische Anerkennung des Praktikums (SMP)

• Begleitung während des Praktikums durch je einen Ansprechpartner an der Heimathochschule und im Unternehmen (SMP)

• Förderung auslandsbedingter Mehrkosten

• Kostenlose Online-Sprachförderung (OLS) 

• Sonderzuschüsse für Studierende mit besonderen Bedürfnissen und Studierende mit Kind

Teilnahmeberechtigt sind Lehrende und Mitarbeiter der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, die sich über den Hochschulservice Internationales fristgerecht für einen Erasmus+ Aufenthalt bewerben. Informationen zur Erasmus+ Bewerbung sehen Sie unter Mitarbeitermobilität und Kooperationen.

Erasmus+ Teilnahmevoraussetzungen

• Studienaufenthalt an einer Partnerhochschule der FHWS

• Vollimmatrikulation an der FHWS

• Bachelor: Auslandsstudienaufenthalt ab dem 3. Fachsemester

• Master: Auslandsstudienaufenthalt ab dem 1. Fachsemester

• Dauer des Auslandsstudienaufenthalts: mindestens 3 Monate, maximal 12 Monate je Studienabschnitt

• Einhaltung der Bewerbungsfristen

• Auslandskrankenversicherung (obligatorisch für Studierende der FHWS)

• Vollimmatrikulation an der FHWS

• Studienintegriertes Praktikum in Vollzeit (mindestens 35 Stunden/Woche) in einem der teilnehmenden Programmländer (EU) bzw. Partnerländer (non-EU)

• Praxisaufenthalt nach dem ersten Semester

• Praktikumsdauer: mindestens 2 Monate (60 Tage), maximal 12 Monate (360 Tage)

• Einhaltung der Bewerbungsfrist

• Auslandskranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherung

• Für FHWS-Studierende gilt: Praktika mit einem monatlichen Entgelt ab 800 Euro werden bei der Stipendienvergabe nicht berücksichtigt.

• Interinstitutionelle Vereinbarung (Inter-Institutional Agreement – IIA) mit der Gasthochschule

• Lehraufenthalt zwischen 2 und 60 Tagen (ohne Reisetage) in einem der teilnehmenden Programmländer (EU) bzw. zwischen 5 und 60 Tagen (ohne Reisetage) in einem der teilnehmenden Partnerländer (non-EU)

• Mindestens 8 Unterrichtsstunden

• Bewerbung um einen Erasmus+ Zuschuss vor dem Auslandsaufenthalt

• Konferenz- und Kongressteilnahmen, Forschungsvorhaben mit direktem Forschungsbezug sowie „reine“ Partnerbesuche können nicht über die STA-Programmlinien gefördert werden

• Eine parallele Finanzierung aus Mitteln anderer EU-Programme ist ausgeschlossen

• Auslandsaufenthalt zwischen 2 und 60 Tagen (ohne Reisetage) in einem der teilnehmenden Programmländer (EU) bzw. zwischen 5 und 60 Tagen (ohne Reisetage) in einem der teilnehmenden Partnerländer (non-EU)

• Bewerbung um einen Erasmus+ Zuschuss vor dem Auslandsaufenthalt

• Konferenz- und Kongressteilnahmen, Forschungsvorhaben mit direktem Forschungsbezug sowie „reine“ Partnerbesuche können nicht gefördert werden

• Eine parallele Finanzierung aus Mitteln anderer EU-Programme ist ausgeschlossen

Erasmus+ Förderung

Die von Seiten der EU gewährten Mobilitätszuschüsse orientieren sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern und sind in drei Gruppen unterteilt:

Gruppe

Zielland

Erasmus+ Zuschuss SMS/Monat

Erasmus+ Zuschuss SMP/Monat

Erasmus+ Zuschuss STA+STT/Tag

1

Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich

450 EUR

555 EUR

180 EUR

2

Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern

390 EUR

495 EUR

160 EUR

3

Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Nordmazedonien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn

330 EUR

435 EUR

140 EUR

STA/STT-Fahrtkostenzuschuss

Zusätzlich zu den genannten Tagessätzen werden Fahrtkosten erstattet, die abhängig von der realen Distanz zwischen Ausgangs- und Zielort europaweit einheitlich mit dem Entfernungsrechner der Europäischen Kommission ermittelt werden

Die Entfernung der einfachen Strecke ist die Grundlage für die Berechnung des Fahrtkostenzuschusses.

 

10 bis 99 km

20 Euro

100 bis 499 km

180 Euro

500 bis 1.999 km

275 Euro

2.000 bis 2.999 km

360 Euro

3.000 bis 3.999 km

530 Euro

4.000 bis 7.999 km

820 Euro

8.000 km und mehr

1.500 Euro

Studierendenmobilität

Studierende können in jedem Studienzyklus (Bachelor, Master, Doktorat) mehrfach bis zu maximal 12 Monate gefördert werden.

Studium (SMS)

Für Studierende der FHWS ist die Erasmus+ Förderung eines Studienaufenthalts von einem Semester auf maximal vier Monate und bei einem Studienaufenthalt von zwei Semesters auf maximal acht Monate begrenzt. Ein darüber hinausreichender Zeitraum wird als Zero-Grant-Zeitraum erfasst.

Praktikum (SMP)

Für Studierende der FHWS ist die Förderung eines Praktikums auf maximal 4 Monate (120 Tage) begrenzt. Ein darüber hinausreichender Zeitraum wird als Zero-Grant-Zeitraum erfasst.

Personalmobilität Lehre (STA) und Fort-/Weiterbildung (STT)

Für FHWS-Lehrende und Mitarbeiter ist die Erasmus+ Förderung auf maximal 5 aktive Tage (Arbeitstage) an der Gasthochschule bzw. der aufnehmenden Einrichtung begrenzt. Bezuschusst werden die Lehrtage bzw. die aktiven Tage. Reisetage, Wochenenden und gesetzliche Feiertage im Zielland werden nicht finanziert.

• Studierende nach Deutschland: Mobilitätszuschuss 850 Euro pro Monat

• Studierende aus Deutschland: Mobilitätszuschuss 700 Euro pro Monat

• Hochschulmitarbeiter nach Deutschland: Mobilitätszuschuss 160 Euro pro Tag

• Hochschulmitarbeiter aus Deutschland: Mobilitätszuschuss 180 Euro pro Tag

Zu diesen Fördersätzen kommt eine Reisekostenpauschale lt. EU-Entfernungsrechner:

China

1.500 Euro

Jordanien

360 Euro

Mexiko

1.500 Euro

Nigeria

820 Euro

Russland

275 Euro

Taiwan

1.500 Euro

Ukraine

275 Euro

USA

820 Euro

Studierendenmobilität

Studierende können in jedem Studienzyklus (Bachelor, Master, Doktorat) mehrfach bis zu maximal 12 Monate gefördert werden.

Studium (SMS)

Für Studierende der FHWS ist die Erasmus+ Förderung für einen Studienaufenthalt (mindestens 3 Monate) auf ein Semester begrenzt. Bei einem zweisemestrigen Studienaufenthalt wird das zweite Semester als vollständiger Zero-Grant-Zeitraum erfasst.

Praktikum (SMP)

Für Studierende der FHWS ist die Förderung von 2- bis 5-monatigen Praktika in einem der teilnehmenden Partnerländer möglich.

Personalmobilität Lehre (STA) und Fort-/Weiterbildung (STT)

Für FHWS-Lehrende und Mitarbeiter ist die Erasmus+ Förderung von Aufenthalten zwischen 5 und 20 Tagen (je nach Vereinbarung) an einer Partnerhochschule möglich.

China

Shenzhen Technology University

·    Elektrotechnik

·    Informatik und Wirtschaftsinformatik

·    Maschinenbau

·    Wirtschaftsingenieurwesen

·    Wirtschaftswissenschaften

Jordanien

German Jordanian University 

·    Architektur und  Bauingenieurwesen

·    Angewandte Sozialwissenschaften

·    Elektrotechnik

·    Graphikdesign

·    Maschinenbau

·    Wirtschaftsingenieurwesen

·    Wirtschaftswissenschaften

Mexiko

Comunidad Universitaria del Golfo Centro A.C

·     Wirtschaftswissenschaften

Benemerita Universidad Autonoma de Puebla 

·    Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften

Instituto Tecnologico y de Estudios Superiores de Monterrey

·    Wirtschaftsingenieurwesen

Nigeria

University of Nigeria Nsukka 

·    Angewandte Sozialwissenschaften

Russland

St. Petersburg University of Management Technologies and Economics 

·    Wirtschaftsingenieurwesen

·    Wirtschaftswissenschaften

Plekhanov Russian University of Economics 

·    Wirtschaftswissenschaften

National Research University Higher School of Economics 

·    Informatik und Wirtschaftsinformatik

·    Wirtschaftsingenieurwesen

Taiwan

National Kaohsiung University of Science and Technology

·    Informatik und Wirtschaftsinformatik

·    Wirtschaftsingenieurwesen

·    Wirtschaftwissenschaften

Ukraine

Kyiv National University of Trade and Economics

·    Wirtschaftswissenschaften

Lesya Ukrainka Eastern European National University 

·    Kunststofftechnik und Vermessung

National Technical University Kharkiv Polytechnical Institute 

·    Elektrotechnik

·    Informatik und Wirtschaftsinformatik

·    Wirtschaftswissenschaften

USA

Auburn University

·    Angewandte Sozialwissenschaften

·    Elektrotechnik

·    Maschinenbau

·    Wirtschaftsingenieurwesen

Tennessee Technological University 

·    Elektrotechnik

·    Maschinenbau

·    Wirtschaftsingenieurwesen

Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

University of Applied Sciences Würzburg-Schweinfurt

Erasmus-Hochschul-Code: D WURZBUR03

ECHE Vertragsnummer: 29966-LA-1-2014-1-DE-E4AKA1-ECHE-1

Offizieller Vertreter der Hochschule: Prof. Dr. Robert Grebner, Präsident

Erasmus+ Hochschulkoordinator: Dr. Daniel Wimmer

Die Inklusion und Chancengleichheit potentieller Geförderter ist ein zentrales Anliegen im Programm Erasmus+. Dies gilt zum einen für Studierende/Mitarbeiter mit Behinderung als auch für Studierende, die mit Kind ins Ausland gehen.

1. Social Top up für Studierende mit Behinderung

a) Studierende mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 30, die für ein Auslandsstudium oder -praktikum über Erasmus+ gefördert werden, erhalten ein social-top-up i. H. v. 200 Euro pro Monat. Es ist kein gesonderter Antrag notwendig.

b) Studierende mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 können einen gesonderten Antrag für Sondermittel stellen:

Sondermittel: maximal 10.000 EUR

Antragsfrist: mindestens 3 Monate vor Beginn der Auslandsmobilität (Referat Internationales - Weiterleitung an den DAAD)

2. Vorbereitende Reisen für Studierende mit Behinderung (KA103 – EU-Länder)

3. Förderung von Eltern mit Kind

Studierende, die für einen Auslandsaufenthalt (Studium oder Prakitkum) über Erasmus+ gefördert werden und mit ihrem Kind/ihren Kindern ins Ausland reisen, können ein "social-top-up" i. H. v. 200 Euro pro Monat erhalten, das zusätzlich zur regulären Erasmus+ Förderrate ausgezahlt wird. Es ist kein gesonderter Antrag notwendig, sollte aber spätestens 4 Wochen vor Beginn der Auslandsmobilität angemeldet werden.

Zero Grant-Zeiträume können nicht gefördert werden. Im Falle von SMP-Mobilitäten ersetzt das social top-up das top-up für Praktikanten, da beides nicht kombinierbar ist. Das social top-up wird der Förderrate der jeweiligen Ländergruppe aufgeschlagen.

Mit der Annahme des Learning Agreements durch die zuständige Prüfungskommission vor Beginn der Mobilität (und entsprechender Hinzuziehung während der Mobilität bei Änderungen) erfolgt seitens der FHWS eine vollumfängliche Anrechnung der im Ausland erfolgreich erbrachten akademischen Leistungen. Nach Rückkehr an die FHWS und nach Erhalt des Transcript of Records stellen die Studierenden bei der Prüfungskommission einen formalen Antrag auf Anerkennung; dieser wird bei vorliegender Vollständigkeit der Unterlagen umgesetzt. Im Kooperationsabkommen ist festgelegt, dass die jeweilige Gasthochschule automatisch binnen max. 3 Monaten nach Ende der Mobilität das Transcript of Records an die Heimathochschule des Austauschstudierenden versendet.

Studierende, die von sexueller Diskriminierung, Belästigung und/oder Gewalt innerhalb der Hochschule betroffen sind oder waren, können sich in diesen Angelegenheiten an die Frauenbeauftragte der jeweiligen Fakultät oder an die Frauenbeauftragte der FHWS, Frau Prof. Dr. Völkl-Wolf wenden. Diese bieten sowohl Beistand als auch persönliche Beratung - selbstverständlich streng vertraulich und anonym.

Diese Projekte werden mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.


Erasmus+ Student Charta 

Erasmus+ Charta for Education (ECHE) 

European Policy Statement (EPS) 


Hier gelangen Sie auf die Seite des Deutschen Akademischen Austauschdienstes

Weitergehende Information und Beratung zu den Erasmus+ Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie beim

Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn

E-Mail: erasmus[at]daad.de
Homepage: www.eu.daad.de