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Karriereplanung

Bevor Sie sich bewerben sollten Sie sich Gedanken darüber machen was Sie möchten und wo Ihre Stärken liegen.

Machen Sie sich Gedanken:

  • Was sind meine Stärken?
  • Was macht mir Spaß?
  • Was ist mir in meinem Arbeitsleben wichtig?
  • Welche Karriere möchte ich einschlagen?
  • Möchte ich in einem Konzern oder in einem mittelständischen Unternehmen arbeiten?
  • Welcher Abschluss bzw. Qualifikationen sind dazu nötig: Bachelor, Master, Promotion?
  • In welcher Branche möchte ich arbeiten?
  • In welcher Region möchte ich arbeiten: Stadt oder Land?
  • Möchte ich dauerhaft in Deutschland arbeiten?

Dabei wird zwischen Hard und Soft-Skills unterschieden.

 

Hard Skills

Ihre Hard Skills können Sie durch Zeugnisse und Zertifikate belegen:

  • Welche Qualifikationen oder Fähigkeiten haben Sie?
  • Welchen schulischen oder akademischen Abschluss haben Sie?
  • Haben Sie berufliche Erfahrung?
  • Sprechen Sie mehrere Sprachen?
  • Haben Sie IT-Kenntnisse?
  • Haben Sie längere Zeit im Ausland verbracht?
  • Engagieren Sie sich ehrenamtlich?

 

Soft Skills

Soft Skills sind fachübergreifende Kompetenzen und beschreiben Ihre Persönlichkeit. Im Berufsalltag sind diese wichtig für das Zusammenarbeiten mit den Kollegen. Beim Einstellungsgespräch wird daher Ihr potentieller neuer Arbeitgeber prüfen, ob Sie über die für die Stelle notwendigen Qualifikationen punkten können.

 

Dazu gehören folgende Eigenschaften:

  • Personale Kompetenz (Verantwortungsbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstbeobachtung, Selbstdisziplin, Lernbereitschaft, Belastbarkeit etc.)
  • Soziale Kompetenz (Teamfähigkeit, Empathie, Menschenkenntnis, Interkulturelle Kompetenz etc.)
  • Methodische Kompetenz (Umgang mit neuen Medien, Präsentationstechniken, Strukturiertes Arbeiten, Analysefähigkeit, Kreativität etc.)
  • Emotionale Intelligenz (Umgang mit eigenen Gefühlen und denen Ihrer Mitmenschen)

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Haben Sie sich für ein Ziel entschieden, überprüfen Sie welche Qualifikation Sie schon besitzen, um Ihr Ziel zu erreichen. Fehlende Kenntnisse und Fähigkeiten können Sie nun gezielt erwerben.

 

Die Hochschule (Agentur für Arbeit, VHS) bietet dazu regelmäßig Kurse an, wie z.B.:

  • Sprachkurse
  • EDV-Kurse
  • Präsentationstechniken
  • Projektmanagement
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Und vieles mehr…

Planen Sie Ihre Karriere so früh wie möglich. Ab besten fangen Sie schon zu Beginn Ihres Studiums an. Um einzuschätzen, welcher Berufszweig Ihnen Spaß macht, sollten Sie schon im Studium Erfahrungen bei Firmen und in verschieden Arbeitsbereichen machen.

Diese Erfahrungen werden Ihnen dabei helfen, nach Ihrem Abschluss schnell eine Stelle zu bekommen.

 

Möglichkeiten während Ihres Studium Erfahrung in Firmen zu sammeln sind:

  • Praktikum
  • Werkstudent / Nebentätigkeit
  • Schreiben der Abschlussarbeit in einem Unternehmen
  • Kontakte knüpfen (eigenes Netzwerk aufbauen)

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten in das Berufsleben einzusteigen. Dazu gehören:

Ohne Praktikum ist es schwer eine Stelle bei einem Unternehmen zu bekommen. Sie lernen den Berufsalltag kennen, sammeln Erfahrung und knüpfen Kontakte. Die FHWS verlangt Pflichtpraktika während des Studiums.

Es ist nützlich, wenn die Tätigkeit mit Ihrem Studium zu tun hat. Abgesehen davon, dass Sie Geld verdienen, sammeln Sie Erfahrung, lernen die Firma kennen und knüpfen Kontakte.

Absolventen können sich auf ein Trainee-Programm bewerben. Dort lernen sie in verschiedenen Stationen ein Unternehmen kennen, und erhalten dadurch einen Überblick über das gesamte Unternehmen. In der Regel erhält man einen Mentor und es werden Weiterbildungen angeboten. Nach Ablauf des Programms soll der Trainee in der Lage sein, Führungsverantwortung zu übernehmen.

Ein Volontariat entspricht einem Trainee-Programm in der Kultur- oder Medienbranche.

Absolventen können sich nach dem Studium auf eine Stelle bewerben. In der Regel gibt es eine kurze Einarbeitungszeit. Danach wird man eigene Aufgaben und Projekte erhalten.

Eine eigene Firma zu gründen, eigene Ideen umzusetzen und damit selbst die Zukunft zu gestalten. Schon im Studium gründen Studierende oft ein kleines Start-up. Die Hochschule bietet dazu Informationen und Workshops an.

Oft haben Absolventen die großen Unternehmen im Blick, aber es lohnt sich auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) genauer zu betrachten. Viele sind heute schon vom Fachkräftemangel betroffen und suchen neue Mitarbeiter. KMUs haben den Vorteil, dass es häufig flache Hierarchien gibt, dass man schon nach kurzer Zeit das Unternehmen mitgestalten kann, und dass es gute Aufstiegschancen gibt. Abwechslungsreiche Tätigkeiten und Training-On-The-Job sind zwei weitere Vorteile. Langfristig angelegte neue Projekte sollen nachhaltig sein und sorgen somit für eine größere Jobsicherheit.

Die Veranstaltungsangebote der FHWS finden Sie auf der Seite Übergang in das Berufsleben.