Das Projekt

Projektbeschreibung


Präsidenten der 3IN Allianz
(v. l. n. r.: Die Präsidenten der sieben 3IN-Alliance-Hochschulen nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages in Paris: Jean-Pierre Astruc, President of USPN, Tapio Kujala, Rector DIAK, Robert Grebner, FHWS, Ioan Vasile Abrudan, Präsident UniTBv, Francisco Chicano, VP International Relations Uni Malaga, João Luís Nogueira, Präsident ISAVE
Bård Mæland Pro-Rector VID).

Das seit Anfang 2020 vom DAAD geförderte Projekt FHWS 3IN (Integration, Inclusion, Involvement) hat es sich zum Ziel gemacht, Herausforderungen von Globalisierung und Digitalisierung in der Hochschullandschaft aktiv anzugehen. Dabei arbeiten die Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften (FAS) und der Hochschulservice Internationales (HSIN) als Projektteam in der dreijährigen Pilotphase eng zusammen. Als Projektteam wollen wir nutzbare Strukturen für Studierende, Mitarbeitende und Partner schaffen, das europäische Partnernetzwerk weiter ausbauen und den internationalen Austausch stärken.

2018 wurde die 3IN-Alliance, die strategische „University Alliance of Integration, Inclusion and Involvement“ gegründet. Die Hochschulallianz besteht inzwischen aus sieben europäischen Partnerhochschulen in Finnland , Norwegen, Spanien, Rumänien, Portugal, Frankreich und Deutschland. Alle Konsortialpartner haben es sich zur Aufgabe gemacht, durch die Integration ihrer Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden, durch die Inklusion der verschiedenen Hochschultypen sowie deren Expertise und Diversität unter dem Motto „No one is left behind“ gemeinsam Antworten auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu finden, Europa ein Stück näher zusammenzubringen und europäische Werte zu vermitteln.

Als Support-Projekt flankiert FHWS 3IN die Prozesse und Aufgaben der 3IN-Allianz. Als Projektteam sind wir darauf bedacht, durch die einzelnen Projektziele die FHWS in ihrer Rolle als HAW mit europäischer Reichweite voranzutreiben.

 

 

Projektziel


Neben der Stärkung der Zusammenarbeit mit der 3IN-Allianz verfolgen wir als FHWS 3IN Projektteam das Ziel, die Internationalisierung der Hochschule voranzutreiben. Wir wollen auf Hochschulebene den Mobilitätsbereich nachhaltig weiterentwickeln, die interkulturellen Kompetenzen aller Hochschulangehörigen steigern und zur Durchführung von Mobilitäten motivieren. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung und entsprechend den neuen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts liegt unser Fokus gleichzeitig auch darauf, Mobilitäten in ihrer Administration durch Digitalisierungsmaßnahmen zu vereinfachen. Damit einhergehend wollen wir eine neue Beratungs- und Informationsstruktur rund um das Thema Mobilität initiieren. Neben dem Mobilitätsbereich steht vor allen Dingen der Ausbau der transnationalen Lehre im Vordergrund unseres Projekts. Durch gezielte Maßnahmen wollen wir die Rolle der FHWS als HAW mit europäischer Reichweite stärker sichtbar machen.

 

Als Projektteam stehen wir durch regelmäßige Koordinationstreffen mit dem Management Team der 3IN-Allianz in regem Austausch und bringen so die Stärken und Expertise der FHWS in die Hochschulallianz ein. Die enge und kooperative Zusammenarbeit erlaubt es uns, durch die Bündelung von Ressourcen und Expertise sowie die Nutzung von Synergieeffekten, Exzellenz in Forschung und Lehre in einem Maße zu generieren, wie es für jede Hochschule allein nicht möglich wäre. Wir nutzen unsere Ressourcen wiederum, um neu gewonnene Expertise in die FHWS hinein zu transportieren, um so neues Wissen zu generieren und Innovation zu fördern.

Als Projektteam wollen wir zur Steigerung der interkulturelle Kompetenzen aller Hochschulangehörigen beitragen, indem Konzepte der Internationalization@home der FHWS wie z. B. der Interkulturelle Führerschein und der KomPass International durch neue Komponenten – auch in digitaler Form – ergänzt und weiter ausgebaut werden. Durch die Einbindung unserer europäischen Partner der 3IN-Allianz wird nicht nur der Teilnehmerkreis erweitert, die Programme werden auch strukturell wie inhaltlich auf eine neue transeuropäische Ebene gehoben. FHWS 3IN erhofft sich durch die daraus resultierenden persönlichen Kontakte eine Mobilitätssteigerung aller Hochschulangehörigen sowie die Etablierung eines für alle Studierenden der Allianzhochschulen nützlichen Qualifizierungsprogramms. Auf diese Weise sollen parallel Strukturen zur gezielten Unterstützung von Mobilitäten entstehen.

Als Projektteam von FHWS 3IN wollen wir Hochschulangehörige nicht nur zur Durchführung von Mobilitäten motivieren, sondern deren Durchführung auch durch Digitalisierungsmaßnahmen auf administrativer Ebene vereinfachen. Begleitend zu den Richtlinien der neuen Erasmus+ Programmgeneration fokussieren wir uns auf die Harmonisierung der Anerkennungsstrukturen und -prozesse innerhalb der 3IN-Allianz, denn wir wollen nicht nur die Anerkennung von Studienleistungen vereinfachen, sondern bereits im Voraus eine Aussage über die Anrechenbarkeit kompatibler Module treffen können. Die Implementierung neuer digitaler Tools soll dabei der Individualisierung und Flexibilisierung der persönlichen Studien- und Mobilitätserfahrung dienen.

Wir forcieren den Auf- und Ausbau von englischsprachigen Angeboten sowie Konzepten transnationaler Lehre, indem wir im Bereich der angewandten Sozialwissenschaften geeignete Lehreinheiten für Studierende der Partnerhochschulen und der Heimathochschule initiieren. Angebote wie Sommer- und Winterschulen sowie Internationale Wochen aller Allianzpartner sollen durch Mobilitäten ergänzt und somit gezielt dem transkulturellen Austausch von Lehre dienen. Die Digitalisierung von curricularen und extracurricularen Lehrinhalten sowie die Nutzung von digitalen Lehr- und Lernwerkzeugen befördert dabei den transkulturellen Austausch an den beteiligten Partnerhochschulen. Gleichzeitig wollen wir den Austausch dahingehend nutzen, ein Konzept von Kurzzeitmobilität zu entwickeln.

Im Rahmen von FHWS 3IN wollen wir eine neue Beratungs- und Informationsstruktur für Mobilitäten von Hochschulangehörigen implementieren, die einer Art Landkarte an Expertise entspricht, mit der passende Experten und Expertinnen zur Durchführung zielgerichteter Mobilitäten gefunden werden können. Die Landkarte wird zunächst für Experten und Expertinnen der FAS und des HSIN umgesetzt, soll jedoch in einem weiteren Schritt auf andere Fakultäten und schließlich auf die gesamte 3IN-Allianz ausgeweitet werden.

Wir betreiben eine mit den Allianzpartnern abgestimmte Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit, die nicht nur einer Sichtbarmachung der Projektfortschritte, sondern auch einer Verbreitung und vor allen Dingen Nutzbarmachung der Projektergebnisse dienen soll. Angesprochen werden hier neben der breiten Öffentlichkeit Zielgruppen aus den Bereichen Politik, Zivilgesellschaft sowie Bildungsinstitutionen auf regionalpolitischer sowie fachlicher Ebene.