Studierende und ein Dozent vor einem Whiteboard

Unicorn College Prag, Tschechien

Blogeintrag 6 - Na shledanou Praha! – Auf Wiedersehen Prag!

06.02.2019 | Unicorn College

Die letzte Prüfung ist vorbei, der Hefter zugeklappt und der Stress wie weggewischt – ein schönes Gefühl, dass sich nach der Prüfungsphase einstellt. Und was am schönsten ist, ist, dass es für mich jetzt noch nicht heißt: Koffer packen, ausziehen und damit das Semester im Ausland beenden. Das jetzige 3.Semester ist zwar vorbei, aber das 4. steht noch bevor! Und darauf freue ich mich schon sehr, besonders auf den Frühling in Prag, den man am besten in den vielen Parks mit einer tollen Aussicht und einem Picknick verbringen kann.

Aber jetzt heißt es erstmal Semesterferien in der Heimat. Die genieße ich mit meinen Freunden von daheim, aber auch ganz gemütlich mit meinen Eltern zuhause. Da bleibt auch immer mal Zeit zum Nachdenken, vor allem, weil etwas zu Ende geht, aber gleichzeitig etwas Neues anfängt.
Was war mein schönstes Erlebnis in Prag im letzten Semester? Schwer zu sagen, denn es gab sehr viele tolle Momente. Aber am schönsten war es, mit meiner WG zusammen im Nationaltheater zu sein und danach einen schönen Tag mit allen zusammen zu verbringen. Mir ist es immer sehr wichtig, dass ich mich gut mit den Leuten verstehe, mit denen ich zusammenwohne. Denn das prägt die Erfahrung auch ganz ausschlaggebend. Meine WG hat mir so viel geholfen und mich so unterstützt und ich bin sehr dankbar dafür.

Was habe ich gelernt in Prag? Von der Sprache und dem Einleben in der Stadt abgesehen, würde ich sagen, dass mich ein freundliches Lächeln immer weitergebracht hat. Vor allem, wenn die Person mir gegenüber nur tschechisch gesprochen hat und ich ein komplexeres Problem hatte, als mir Gulasch zu bestellen. Was ich auch gelernt habe ist, dass die Prager extrem höflich und zuvorkommend sind – ich finde, dass das Werte sind, an denen man immer arbeiten kann und die immer wertvoll sind.
Was war schwierig? Allen voran wohl die Sprache. Tschechisch klingt, wenn man ein bisschen was versteht, sehr melodisch – auch wenn man das nicht denken würde, wenn ein Wort aus 10 Konsonanten und 2 Vokalen besteht. Allerdings macht das die Aussprache auch schwer erlernbar und ich habe viel Geduld und Übung gebraucht, bis ich mich einigermaßen ausdrücken konnte. Aber es hat sich auch mehr als gelohnt, denn die Stadt erschließt sich einfach so viel besser, auch mit einem nur sehr geringen Vokabular.

Außerdem habe ich Prag als Stadt wahrgenommen, in der man so viele kleine Details entdecken kann, wenn man nur richtig hinschaut: die Galerie mitten in der Innenstadt, der kleine Töpferladen am Schloss, das Atelier am Ende der Gasse. Prag hat unglaublich viel zu bieten und die schönsten Orte sind tatsächlich in keinem oder sehr wenigen Touristenratgebern erwähnt.
Prag ist eine Stadt, die gelebt werden will.


Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben