Studierende im Gespräch

Transnational Community Development (TransCoDe)

TransCoDe hat zum Ziel, einen gemeinsamen Masterstudiengang "Transnational Community Development" zu entwickeln, der einen interdisziplinären Ansatz verfolgt und seine Absolventen in die Lage versetzt, die Besonderheiten und spezifischen Bedürfnisse von transnationalen Gemeinschaften zu erkennen. Darüber hinaus wird der Studiengang seine Absolventen in die Lage versetzen, sich mit den Herausforderungen der Gemeinschaftsbildung in transnationalen Kontexten auseinanderzusetzen, verantwortungsvoll zu handeln, Maßnahmen zur Schaffung sozialer Antworten auf systemische Veränderungen zu entwickeln und effektive und problemlösende Ansätze für starke und nachhaltige transnationale Gemeinschaften zu finden.

Das Konsortium

TransCoDe vereint Hochschulen und Universitäten in Finnland, Norwegen, Deutschland, Rumänien und Jordanien. Damit ist die Bandbreite der beteiligten Partneruniversitäten relativ groß, wobei jede Region in unterschiedlicher Weise von den zu bewältigenden Herausforderungen betroffen ist. 

Darüber hinaus ergänzen sich die inhaltlichen Kompetenzen der Partner aufgrund ihrer bereits bestehenden Masterstudiengänge und ihrer Forschungsschwerpunkte wie folgt:

Für das Projekt relevante Schwerpunkte: Globaler Wandel und nachhaltige Kommunalentwicklung

Für das Projekt relevante Schwerpunkte: Interkulturelle Beziehungen und integrative Gesellschaften

Für das Projekt relevanter Schwerpunkt: Kommunale Intervention in Risikogruppen

Für das Projekt relevante Schwerpunkte: Migration und Klimawandel

Für das Projekt relevanter Schwerpunkt: Migration

Was wir tun

Im Rahmen von TransCoDe werden die Aktivitäten von drei Arbeitsgruppen durchgeführt, die sich aus Experten der verschiedenen Hochschuleinrichtungen aufgrund ihrer jeweiligen Erfahrungen zusammensetzen.

AG 1

AG 2

AG 3

Die Arbeitsgruppe 1 wird für die Entwicklung eines didaktischen Rahmens und eines administrativen Rahmens in zwei Bereichen verantwortlich sein. In erster Linie wird das Team das gewünschte Kompetenzprofil der zukünftigen Absolventen entwerfen, gefolgt von der Entwicklung geeigneter Bewertungsmethoden für diese Kompetenzen. Daraus leitet sich die Gestaltung der notwendigen Lernveranstaltungen und Rahmenbedingungen ab. Darüber hinaus strukturiert das Team die Ergebnisse in einem Lehrplankonzept, das die Mobilitätsphasen in Bezug auf Inhalt und Kompetenzen sinnvoll integriert. 

Die administrativen Fragen stehen im Mittelpunkt der Arbeitsgruppe 2: In Zusammenarbeit mit der Rechtsabteilung, der Akkreditierungsstelle und dem Studienbüro klärt das Team die Zulassungsbedingungen für die Studierenden und die notwendigen Voraussetzungen für die Einrichtung eines neuen Masterstudiengangs. 

Die Finanzverwaltung ist eine weitere Aufgabe, die diese Arbeitsgruppe übernehmen wird: Sie wird einen rechtlichen Rahmen für die finanziellen Fragen schaffen, die sich sowohl für das Konsortium als Ganzes als auch für die jeweiligen Hochschulen selbst stellen.

Die dritte Arbeitsgruppe befasst sich mit der Schaffung gemeinsamer studentischer Angebote und der Öffentlichkeitsarbeit, darunter zählen weitere Angebote (z. B. Sprachkurse, Unterstützung bei der Beantragung von Visa), die für die Studierenden notwendig und nützlich sind. Darüber hinaus ist es Aufgabe der Arbeitsgruppe 3 durch abgestimmte Initiativen und Strategien die Projektfortschritte sichtbar zu machen und zu verbreiten. Die Arbeit des Teams zielt darauf ab, gemeinsame Werbe- und Sensibilisierungsmaßnahmen zu entwickeln, um die Außenwirkung des Programms und des Erasmus Mundus-Stipendienprogramms zu gewährleisten.


TransCoDe Working Days

Vom 31. Mai bis 01. Juni fanden die „TransCoDe“-Working Days an der FHWS statt. „Transnational Community Development“ ist ein Joint Masterprogramm, an dem fünf Hochschulen beteiligt sind. Im Rahmen der Working Days an der FHWS kam das Konsortium, bestehend aus dem Projektteam der FHWS, der DIAK in Finnland, der VID in Norwegen, der GJU in Jordanien sowie der Transilvania University of Brasov in Rumänien zusammen, um gemeinsam die nächsten Schritte innerhalb des Projektes anzugehen und gemeinsam zu planen.

Innerhalb der Arbeitsgruppen wurde an unterschiedlichen Thematiken im Hinblick auf den geplanten Masterstudiengang gearbeitet. Im Rahmen der Workshoptage kamen die Kolleginnen und Kollegen erstmalig persönlich zusammen, was nicht nur ein intensives Kennenlernen, sondern auch eine fruchtbare Zusammenarbeit ermöglichte.

Gruppenfoto des TransCoDe Konsortiums

Die Arbeitsgruppe 1 beschäftigt sich vorrangig mit dem akademischen und didaktischen Inhalt des geplanten Masterstudiengangs. Dazu gehört die Entwicklung eines Kompetenzprofils der zukünftigen Absolventinnen und Absolventen und damit zusammenhängend die Strukturierung der Lehrangebote. Während der Workshoptage konnten entsprechende Module ausgearbeitet und eine Einigung auf Mobility Tracks erreicht werden. Somit wurden die Mobilitätspfade festgelegt, denen die Studierenden des Masters folgen sollen.

Dabei wurde berücksichtigt, dass die Expertise aller Partneruniversitäten durch ein Studienfeld innerhalb des Masterprogramms abgedeckt wird, sodass sich Studierende in jedem Semester auf ein Studienfeld konzentrieren können und eine optimale Betreuung durch die entsprechende Hochschule garantiert ist. Die Festlegung der Mobility Tracks wurde so gewählt, dass Studierende zum einen die Möglichkeit haben durch bestimmte Tracks einen Schwerpunkt zu setzen, und andererseits gewährleistet wird, dass alle Studierenden gleichermaßen profundes Basiswissen erwerben.

Auch Arbeitsgruppe 2, die sich administrativer Fragestellungen annimmt, konnte innerhalb der Workshoptage einen großen Fortschritt erzielen, indem sie sich auf ein erstes strukturelles Rahmenwerk für den Joint Master festlegte. Darunter zählen beispielsweise die Festlegung gemeinsamer Zulassungsvoraussetzungen oder auch die Abstimmung des Konsortiums im Hinblick auf das Auswahlverfahren. Während der Workshoptage konnten außerdem Synergien geschaffen werden, sodass die Arbeitsgruppen 1 und 2 letztlich auch gemeinsam an der Festlegung der Mobility Tracks arbeiten konnten.

Des Weiteren konnte Arbeitsgruppe 3 erste gemeinsame Ideen im Hinblick auf die Öffentlichkeitsarbeit des Joint Masters entwickeln. Als Ausgangspunkt für das Brainstorming wurde die Zielgruppe klarer fokussiert und definiert, wodurch erste Überlegungen zur Corporate Identity des Programms angestellt wurden. Dabei ergaben sich beispielsweise Ideen für den Webauftritt, das visuelle Konzept und Logo sowie die Social-Media-Aktivitäten. Darüber hinaus konnte die Arbeitsgruppe wichtige Aspekte im Hinblick auf die Außendarstellung und Kommunikation des Projektes definieren. Hierzu entstanden erste Überlegungen, wie das Programm für potenzielle Studieninteressierte möglichst attraktiv und ansprechend gestaltet werden könnte. Dabei wurde berücksichtigt, dass je nach Land und Kultur die Wahrnehmung variieren kann und daher eine gemeinsam abgestimmte Kommunikation essenziell ist.

Weitere Planung... 

Im Rahmen dieser ersten gemeinsamen Workshoptage nahmen wichtige Meilensteine Gestalt an, die nun in den nächsten Wochen weiter verfeinert und bis zu den Working Days 2.0 im November 2022 um viele wichtige Schritte ergänzt werden sollen.