Studierende in einem Hörsaal

Bericht November - Türkbey Tanman

12.09.2020 | Erfahrungsberichte Türkbey Tanman

1. Wie war dein erster Monat an der FHWS?

In meinem ersten Monat habe ich neue Freundschaften geschlossen und neue Sichtweisen kennengelernt. Neben der tollen Zeit, die ich mit meinen neuen Freunden erlebt habe, habe ich versucht, mich mit meinen neuen Kursen an der FHWS vertraut zu machen.

2. Wie unterscheidet sich das Bildungssystem in Deutschland von dem in deinem Heimatland?

Eigentlich gibt es keine großen Unterschiede zwischen den deutschen und türkischen Bachelor- und Masterstudiengängen. Auch der Aufbau der Kurse, die Regeln und Vorschriften an den Universitäten unterschieden sich nicht. Aber es gibt große Unterschiede bei den Grund- und weiterführenden Schulen.

3. Konntest du Freundschaften schließen mit deutschen und internationalen Studierenden?

Meine Deutschkenntnisse sind nicht besonders gut, darum habe ich nicht so viele deutsche Freunde. Aber Freunde aus anderen Ländern habe ich viele: aus Indien, Peru und Spanien. Das tollste für mich ist, dass wir uns untereinander viel besser verständigen können und es weniger Kommunikationsprobleme gibt, seit wir alle angefangen haben Deutsch zu lernen.

4. Wie gut kannst du die Professor/innen und das Hochschulpersonal verstehen?

Zum Glück haben meine Vorlesungen keinen theoretischen Schwerpunkt. Ich kann die Vorlesung leichter nachvollziehen, wenn ich mich vorher selbst mit dem Thema beschäftige. Aber wenn ich Fragen zu allgemeinen studentischen Angelegenheiten habe, habe ich manchmal Probleme, mein Anliegen zu erklären.

5. Gibt es momentan irgendwelche ungelöste Probleme (Studium, Alltag usw.)?

Momentan habe ich keine Probleme.

6. Warst du beim i-Campus Day?

Wie hat dir die Veranstaltung gefallen? Leider konnte ich aus verschiedenen Gründen nicht am i-Campus Day teilnehmen.

7. Was ist dein erster Eindruck vom Leben hier in Deutschland (Kulturschock, positive und negative Eindrücke)?

Weil ich ja nicht zum ersten Mal in Deutschland war (ich war vorher in NRW, wo sehr viele türkische Menschen leben), habe ich keinen Kulturschock erlebt. Aber als ich nach Bayern kam, hatte ich Probleme, den Dialekt, der in Schweinfurt gesprochen wird, zu verstehen. Davon abgesehen, ist es sehr leicht, in Schweinfurt einen Studentenjob zu finden. Von dem verdienten Geld kann man sehr gut leben.

8. Was ist dein erster Eindruck von der Stadt (Schweinfurt oder Würzburg)?

Schweinfurt ist eine kleine Stadt mit verhältnismäßig wenig Clubs und anderen sozialen Treffpunkten. Viele mögen das nicht, aber mir gefällt es so besser. Man findet sich in der Stadt leicht zurecht und begegnet häufig den gleichen Leuten. Es ist eine friedliche und ruhige Stadt mit vielen Jobgelegenheiten für Studenten.